Wegweisendes Spiel gegen GC Amicita Zürich

Nach den Spielen gegen Pfadi Winterthur und Wacker Thun stellt sich der Mannschaft von Dragan Dejanovic eine weitere Herausforderung im schweren Startprogramm: Im Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich, dem direkten Konkurrenten um einen Finalrundenplatz, müssen die nächsten zwei Punkte her!

In den vergangenen zwei Saisons haben sich die beiden Grossstadtvereine jeweils um den letzten Finalrundenplatz duelliert. Vor zwei Jahren wurde nach dem letzten Vorrundenspiel in der Saalsporthalle gejubelt, während sich letzte Saison die „Bärner Giele“ nach der Schlusssirene in den Armen lagen. Auch in dieser Spielzeit ist damit zu rechnen, dass sich beide Teams nichts schenken werden und sich ein harter Kampf bis zum letzten Spieltag entwickeln wird. Um so wichtiger ist für den BSV ein Sieg im Heimspiel gegen GC.

Die Männer des Trainerduos Dejanovic/Staudenmann starteten hervorragend mit einem umkämpften 25:24 Sieg gegen das favorisierte Pfadi Winterthur in die neue Saison. Leider konnte die Leistung im Derby gegen Wacker Thun nicht bestätigt werden und nach einer schwachen Startphase unterlag man dem Kantonalkonkurrenten klar mit 22:29. Ebensoviele Siege haben auch die Stadtzürcher nach zwei Spielen auf ihrem Konto. Jedoch musste das Team von Neo-Trainer Markus Berchten eine empfindliche Auswärtsniederlage gegen RTV Basel einstecken.
 
Grösserer Umbruch über den Sommer bei beiden Vereinen
In der Saisonpause kam es bei beiden Vereinen zu verschiedenen Umbrüchen. Im sportlichen Bereich nutzten die Stadtberner die Möglichkeit, ihr Kader zu verjüngen und die fünf Abgänge wurden teilweise mit eigenen Junioren und auch gezielt mit zwei neuen Ausländern verstärkt. Nach der Ära „Carlo Häfeli“ gab es auch beim Rekordmeister grössere Umbrüche im Kader. Neben den gewichtigen Abgängen von Delhees und Ramseier verliessen vier weitere Akteure GC Amicitia Zürich. Die Abgänge wurden  mit den Ausländern Branko Koloper (Kreisläufer), Manuel Frietsche (Rückraum rechts) und Nachwuchstalenten verstärkt. Zudem steht neu der Berner Markus Berchten an der Seitelinie, welcher unter anderem in den neunziger Jahren die NLA-Mannschaft des BSV Bern Muri trainierte.

Auch im Präsidium gab es bei beiden Clubs einen Wechsel. Nach 14 Jahren als BSV-Präsident übergab Willy Glaus anlässlich der letzten GV das Zepter an den Gümliger Unternehmen Peter Röthlisberger. Bei GC folgte Beat Anliker auf Carlo Häfeli. Dieses Intermezzo dauerte jedoch aufgrund von unterschiedlichen  Ansichten nicht lange und so wird die Handballsektion momentan ad interim von Charles-Marc Weber geführt.

Die Zuschauer können sich wieder auf eine hart umkämpfte Partie freuen, bei der hoffentlich nach dem Schlusspfiff wieder auf der Berner Seite gefeiert werden kann.  

Bericht: Patrice Hitz

Zum Saisonstart

Dragan Dejanovic und Jakub Szimanski im Gespräch mit Albi Saner

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Kadermutationen

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Zuzüge:
Jakub Szymanski (TSV St. Otmar SG), Nikola Kedzo (Kroatien), Michael Kusio (BSV Junioren), Tim Weber (TV Solothurn), Sebastian Schneeberger (TV Solothurn)



Abgänge:
Manuel Reber (Rücktritt), Oliver Räz (Rücktritt), Benjamin Steiger (HS Biel), Marco Kurth (TV Solothurn), David Nyffenegger (HC Kriens-Luzern)


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