Viele bekannte Gesichter beim HC Kriens-Luzern

Es geht Schlag auf Schlag. Nach dem 21:21-Unentschieden zu Hause gegen GC Amicitia Zürich trafen die Berner am Mittwoch auf Schweizermeister Kadetten Schaffhausen. Nun steht bereits das nächsten Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern an. Die Innerschweizer werden mit vielen bekannten Gesichtern nach Bern reisen.

Nach Pfadi Winterthur und GC Amicitia Zürich begrüssen die Berner mit dem HC Kriens-Luzern den nächsten Verein, welcher klar den Anspruch erhebt, die Finalrunde zu erreichen. Vor gut 5 Monaten waren die Innerschweizer anlässlich des letzten Saisonspiels zu Gast in der Mooshalle Gümligen. Die Zuschauer bekamen ein unterhaltsames Spiel zu sehen welches 28:28-Unentschieden endete. Das Team von Heiko Grimm klassierte sich damit auf dem 5. Rang und verpasste wie der BSV Bern Muri das Play-Off. Beim BSV lag dies vor allem am grossen Verletzungspech, welches man während der ganzen Saison zu beklagen hatte. Bei den Innerschweizern herrschte eine gewisse Ratlosigkeit über das Abschneiden. Während man in der Vorrunde das volle Potential ausschöpfen konnte und punktgleich mit Pfadi Winterthur und Wacker Thun auf dem 4. Tabellenrang lag, brachten die Innerschweizer in der Finalrunde kein Bein mehr vors andere – es konnte kein Spiel mehr siegreich gestaltet werden.

Nyffenegger und Ramseier neu beim HC Kriens-
Luzern
Für Heiko Grimm, nun bereits in der 4. Saison Trainer beim HC Kriens-Luzern, ist klar, dass man diese Saison unbedingt einen Platz in den Top-4 erreichen will. Damit dies gelingt, achtete man bei den getätigten Transfers vor allem darauf, dass das Umschaltspiel verbessert werden kann. Fündig wurde Sportchef Nick Christen bei zwei Spielern, die den Berner Zuschauer bestens bekannt sind. Severin Ramseier, pfeilschneller Linkshänder auf dem rechten Flügel, stösst von GC Amicitia Zürich zu den Innerschweizer und sorgt für zusätzlichen Konkurrenzkampf auf den Flügelpositionen. Davor spielte «Sevi» während zwei Jahren beim BSV und gewann die Herzen der Berner Fans mit spektakulären Pirouetten-Toren in Gegenstössen.

Des Weiteren soll David Nyffenegger, langjährige BSVKapitän, die Abwehr der Innerschweizer stabilisieren und mit seiner Stärke in der Auslösung der zweiten Welle für einfache Tore sorgen. Für «Nyffi» wird die heutige Begegnung mit Bestimmtheit ein spezielles Spiel, pflegt er doch immer noch guten Kontakt mit den ehemaligen Teamkollegen. Thomas Hofstetter komplettiert das Krienser-Trio mit BSV-Vergangenheit. Auf Berner Seite gehen mit Marcel Lengacher und Tobias Baumgartner zwei Spieler auf Torejagd welche bereits für das gegnerische Team im Einsatz standen. Man kennt sich also bestens und weiss über die Stärken und Schwächen des Konkurrenten Bescheid.

Nächstes Spiel in zwei Wochen
Trotz den vielen bekannten Gesichtern können sich die Zuschauer auf eine spannende Partie freuen. Schenken werden sich die beiden Teams ganz bestimmt nichts. Die heutige Partie ist zugleich Hauptprobe für den Schweizer Cup. Im Sechzehntelfinal wird man bereits wieder aufeinander treffen. Der BSV wird dabei auswärts in Kriens antreten müssen.

Patrice Hitz

Zum Saisonstart

Dragan Dejanovic und Jakub Szymanski im Gespräch mit Albi Saner

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Kadermutationen

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Zuzüge:
Jakub Szymanski (TSV St. Otmar SG), Nikola Kedzo (Kroatien), Michael Kusio (BSV Junioren), Tim Weber (TV Solothurn), Sebastian Schneeberger (TV Solothurn)



Abgänge:
Manuel Reber (Rücktritt), Oliver Räz (Rücktritt), Benjamin Steiger (HS Biel), Marco Kurth (TV Solothurn), David Nyffenegger (HC Kriens-Luzern)


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