BSV 3 startet mit Sieg in die Saison

BSV Bern Muri 3 – HC Servette 1  30:21 (14:12)
 
In einem kämpferischen und hochintensiven Spiel schlägt der BSV Bern Muri 3 den HC Servette 1 mit 30:21 und startet erfolgreich in die neue Saison.
 
Im ersten Spiel der neuen Saison in einer Gruppe mit überwiegend unbekannten Gegnern aus der Westschweiz bekamen wir es mit dem starken HC Servette 1 zu tun. Nach einer eher durchzogenen Vorbereitung war dies auch für uns ein wichtiger Test um zu sehen wo wir stehen.
 
Die Startphase verlief, geprägt von vielen kleinen Fehlern auf beiden Seiten, animiert aber unspektakulär. Beide Mannschaften bewegten sich resultatmässig im Gleichschritt wobei bei den Genfern vor allem Ihr Topskorer Jérémy Campillo und Ihr Kreisläufer die eine oder andere Duftmarke setzen konnten. Ab Spielmitte fand sich unsere Deckung mit einem enormen kämpferischen Aufwand immer besser mit Gegner zurecht. Da auch die Offensive fleissig und über viele Spieler verteilt Tore produzierte, gelang es uns bis auf drei Tore vorzulegen. Leider konnte der Vorsprung (noch) nicht ausgebaut werden, da wir die Kaltblütigkeit im Abschluss vermissen liessen. Mit einem zu knappen 14:12-Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause.
 
Wir waren in der Pause überzeugt  die bessere Mannschaft mit dem breiteren Kader zu sein und gingen wieder mit viel Feuer auf den Platz. Weiterhin stand die Verteidigung ausgezeichnet aber am 2-Tore-Vorsprung änderte sich bis zur 40. Minute noch nichts. Mit der zunehmenden Intensität kam auch mehr Härte ins Spiel, welche die beiden Schiedsrichter aber (auf beiden Seiten!) oftmals unglücklich taxierten. Dies, und ein wohl zu Unrecht annulliertes Tor, schien die Westschweizer so aus dem Konzept zu bringen, dass wir nun davonziehen konnten. Torhüter Florian Sieber, der den Kasten 10 Minuten verriegelte und so die Gäste aus Genf mit teilweise spektakulären Paraden zur Verzweiflung trieb, war in dieser Phase eine wichtige Stütze. Mit einer 23:16-Führung zehn Minuten vor Schluss lag der Sieg in Griffnähe. Die dritte 2-Minuten-Strafe (Restausschluss) gegen Joel Badertscher und eine doppelte Offensivdeckung der Gäste vermochten auch nicht zu verhindern, dass wir den verdienten Lohn einer schönen Leistung, in Form eines 30:21-Heimsieges, einfahren konnten.
 
Der Sieg hat wieder einmal eindrücklich gezeigt, was diese Mannschaft zu leisten im Stande ist, wenn sie denn mal komplett auftreten kann. Leider wird dies bereits beim nächsten Auswärtsspiel gegen die starke SG Crissier-West nicht mehr der Fall sein. Aber vielleicht gelingt unter ähnlichen Voraussetzungen wieder ein Coup wie in der letzten Saison?
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Korbel, Sieber; Achermann (5), Badertscher (5), Balmer (5), Freiburghaus Lorenz, Giovanelli (1), Hess Michael, Hess Reto (3), Kräuchi, Laville (5), Marti (4), Thieu (2), Zahnd


BSV 3 BEENDET SAISON AUF DEM 5. TABELLENRANG

TV Zofingen 1 – BSV Bern Muri 3  33:28 (15:13)
 
In einem teilweise unnötig überhart geführten Spiel verliert der BSV Bern Muri 3 das letzte Saisonspiel gegen den TV Zofingen 1 auswärts mit 33:28 und beendet die Meisterschaft auf dem fünften Schlussrang.
 
Eine (zu) lange Saison neigt sich dem Ende zu. Nachdem sich nun auch Bruno Gfeller schwer verletzt hat und bis mindestens Ende Jahr ausfallen dürfte, sind wir mit nur einem Torhüter und zehn Feldspielern nach Zofingen angereist. An den Gegner hatten wir gute Erinnerung, konnte doch das Heimspiel gegen die hart aber jederzeit fair spielenden Aargauer gewonnen werden. Das sollte heute etwas anders laufen.
 
Das Heimteam kam hochmotiviert aus der Kabine und legte einen Blitzstart hin: ein 7:2-Rückstand nach nur acht gespielten Minuten war eine massive Hypothek. Zu allem Übel konnte ab der 15. Minute auch David Thieu aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr eingesetzt werden. Allerdings kamen wir immer besser ins Spiel und konnten nach 20 Minuten zum 10:9 verkürzen. Wäre uns nicht wieder eine bescheidene Chancenauswertung zum Verhängnis geworden hätten wir in dieser Phase auch gut in Führung gehen können. So aber konnten die Aargauer noch einmal die Führung zum Halbzeitresultat von 15:13 ausbauen.
 
Die Gastgeber kamen nun wie verwandelt aus der Kabine! Was vorher korrekte Härte war, war nun nur noch ruppig: es wurde gehalten, gestossen und geschlagen. Nach einer gezielten Provokation liess sich Reto Hess zu einer Tätlichkeit hinreissen, welche durch „beste“ Fussballer-Schauspielerei des betroffenen Zofinger Spielers begleitet wurde. Die rote Karte reduzierte unsere Wechselmöglichkeiten auf ein Minimum. Vorerst spielte das keine Rolle, man blieb dran und egalisierte das Spiel zur 50. Minute sogar zum 25:25. Die Härte der Gastgeber nahm jedoch weiter zu: im Minutentakt lagen unsere Spieler am Boden und mussten aufgepäppelt werden. Die Schiedsrichter, welche diesem Treiben tatenlos zusahen und absolut nichts unternahmen um unsere Gesundheit zu schützen mussten vom Trainer energisch zur Rede gestellt werden. Die hierbei ausgesprochene Zweiminutenstrafe half natürlich nicht und die Gastgeber nutzten diese Phase um vorentscheidend davonzuziehen und am Ende diese völlig unnötige weile bedeutungslose Schlacht zum Saisonende mit 33:28 für sich zu entscheiden.
 
Eine lange Saison, geprägt von Abwesenheiten und langen Verletzungspausen ist zu Ende. Der fünfte Schlussrang ist nach dem letztjährigen Meistertitel auf den ersten Blick eine Enttäuschung aber mehr war in dieser neuen, deutlich niveauvolleren 2. Liga nicht drin. Grossen Dank allen, welche unsere Farben in dieser Saison getragen haben. Die wohlverdiente Sommerpause wartet!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank; Andersson (2), Badertscher (6), Balmer (4), Freiburghaus David (1), Hess Reto (3), Kräuchi (1), Laville (7), Marti, Thieu (1), Zahnd (3).


Sieg im letzten Heimspiel

BSV Bern Muri 3 – HV Langenthal  28:23 (17:8)
 
Der BSV Bern Muri 3 erzittert sich unnötig im letzten Heimspiel der Saison gegen den HV Langenthal ein 28:23-Sieg nach einer sehr guten ersten Halbzeit.
 
Nach der eher unglücklichen Niederlage gegen die HG Bödeli sollte nun im letzten Heimspiel gegen den HV Langenthal ein Sieg her. Eine Stimmungsmannschaft, gegen die wir aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen hatten. Was konnte, komplett angetreten, schon schief gehen? Einiges. Aber der Reihe nach.
 
Nach kurzem Rückstand nahm alles seinen „normalen“ Lauf und wir legten ein paar Tore vor, welche sich in einer beruhigenden 3-Tore-Führung einpendelten. Nach 18 Minuten schied allerdings Torhüter Bruno Gfeller mit einer Knieverletzung aus. Philippe Frank war danach aber mehr als „bloss“ ein Ersatz! Er verriegelte nun seine Bude sprichwörtlich und vorne traf Régis Laville die gegnerischen Winkel nach Belieben. Da wir mit einem beeindruckenden Zwischenspurt die letzten zehn Minuten 5:1 gewannen, stand eine schöne 17:8-Halbzeitführung an der Anzeigetafel.
 
Die Devise für die 2. Halbzeit war klar: weiter so und nicht nachlassen! Das sah zuerst gar nicht mal so schlecht aus. Dann aber wandte sich das Blatt: ein Torhüterwechsel beim Gegner, verbunden mit einer deutlich aggressiveren und offensiveren Deckung liess unsere Chancenauswertung gegen Null sinken. Als dann auch noch ein paar heikle Entscheide der Unparteiischen dazukamen schmolz unser Vorsprung wie Schnee an der Sonne. Als die Oberaargauer knappe zehn Minuten vor Schluss bis auf zwei Tore herankamen musste man mit dem Schlimmsten rechnen. Nochmals ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und ein schöner Schlussspurt reichte, um den 28:23 Heimsieg sicherzustellen.
 
Ein verdienter Heimsieg – auch wenn wir uns das Leben einmal mehr selbst unnötig schwer gemacht haben. Da direkt vor uns der TV Länggasse gegen die HG Bödeli deutlich verloren hat, übernehmen wir mit diesem Sieg eine Runde vor Schluss den fünften Platz in der Gruppe. Diesen Platz zu verteidigen wird allerdings nicht einfach: in der letzten Runde sind wir beim starken TV Zofingen zu Besuch.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank, Gfeller; Andersson, Badertscher (2), Balmer (3), Giovanelli (1), Hess Michael (1), Hess Reto (4), Kräuchi (1), Laville (9), Marti (2), Steiger (2), Thieu (1), Zahnd (2).


Knappe Niederlage gegen HG Bödeli

HG Bödeli – BSV Bern Muri 3  28:23 (14:10)
 
55 Minuten an der Überraschung geschnuppert aber dann eben doch verloren! Der BSV Bern Muri 3 unterliegt auswärts der HG Bödeli nach einem guten Kampf mit 28:23.
 
Einmal mehr mit dem (fast) letzten Aufgebot in der Fremde angetreten, kamen Erinnerungen an den grossen Sieg gegen die SG Crissier-West 2 auf. Und ähnlich wollten wir das Spiel angehen: hart verteidigen, ruhig angreifen und effizient abschliessen!
 
Bereits in den ersten Minuten war aber klar, dass dieses Spiel ganz anders verlaufen würde: zu pomadig und unkonzentriert gingen wir zu Werk und vergaben reihenweise klarste Torchancen. Nachdem wir so Bödeli förmlich eine 8:4-Führung geschenkt hatten, war nun ein Team Time-Out und diverse Wechsel nötig um die Reissleine zu ziehen. Dies zeigte insofern Wirkung, dass die Oberländer nun nicht weiter davonziehen konnten und wir endlich ins Spiel fanden. Mit einem 14:10-Rückstand zur Pause waren wir nach dieser unterdurchschnittlichen Leistung noch gut bedient.
 
Nach der Pause war aber deutlich mehr Pfeffer drin. Vor einem toll aufspielenden Philippe Frank fand jetzt die Verteidigung über den Kampf ins Spiel und auch in der Offensive war mehr Schwung drin. Unter der Regie von Régis Laville und einem topmotivierten David Thieu holten wir Tor um Tor auf bis es sechs Minuten vor Schluss noch 24:23 stand und wir sogar in Überzahl agieren konnten. Nachdem aber ein klares Tor von Thomas Marti abgepfiffen wurde und im nächsten Angriff Régis Laville eine harte Zweiminutenstrafe kassierte, war das Spiel gelaufen. Die Gastgeber erhöhten mit einigen Kontern zum nicht unverdienten aber letztlich zu hohen 28:23-Endstand.
 
Schade, da war mehr drin. Jetzt heisst es aber nach vorne schauen und nächste Woche beim letzten Heimspiel der Saison gegen den HV Langenthal eine Reaktion zeigen!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank, Gfeller; Andersson, Balmer (6), Hess Michael (1), Kräuchi, Laville (7), Marti, Steiger (4), Thieu (5), Zahnd


Unerwarteter, grosser Sieg gegen den Leader


SG Crissier-West 2 – BSV Bern Muri 3  30:31 (15:15)
 
Das Wunder von Crissier! Der BSV Bern Muri 3 schlägt den grossen Favoriten aus Crissier mit dem allerletzten Aufgebot auswärts sensationell mit 30:31.
 
Nach dem schönen Sieg gegen Handball Jegenstorf stand jetzt eine Auswärtsreise zum grossen Favoriten und Dominator der Gruppe, der SG Crissier-West 2, an. Die Ausgangslage war alles andere als ideal, standen uns doch nur ein Torhüter und sieben Feldspieler zur Verfügung. Es war von Anfang an klar, dass nur eine sehr kontrollierte, ökonomische Herangehensweise, gepaart mit einer möglichst grossen Effizienz im Abschluss angewendet werden musste um mithalten zu können.
 
Diese Taktik ging von Anfang an auf: die Offensive produzierte konsequent lange Angriffe, welche erst spät ausgelöst und mehrheitlich erfolgreich abgeschlossen wurden. Defensiv stellte uns zwar der schussgewaltige linke Rückraumspieler vor unlösbare Probleme, die restlichen Angriffsbemühungen konnten aber souverän wegverteidigt werden. So entwickelte sich ein enges Spiel, bei welchem Crissier zwar mehrheitlich in Führung lag, uns aber nicht distanzieren konnte Dann aber nach 20 Minuten der Schock: Jomei Stucki bekundete muskuläre Probleme und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Somit mussten die übriggebliebenen sechs Feldspieler 40 Minuten durchspielen! Diesen war das aber egal, spielten kontrolliert weiter als ob nichts wäre und glichen das Spiel zur Pause mit 15:15 aus.
 
Die lang ersehnte Pause wollte natürlich ausgekostet werden. Erste zarte Hoffnungen auf eine Überraschung aber auch Warnungen auf die letzten zehn Minuten und steigender Härte des Gegners mischten sich in der tropisch warmen Garderobe. Das Spiel glich dem der ersten Halbzeit aufs Haar: Crissier in Front, wir weiter aufsässig dran. Zehn Minuten vor Schluss stand es 28:26 für die Gastgeber. Vom gefürchteten Endspurt war nichts zu spüren – im Gegenteil. Das Heimteam wirkte fahrig und produzierte einige Fehler, welche wir eiskalt mit Gegenstössen oder aufreizend langen Angriffen ausnutzen konnten. Als 90 Sekunden vor Schluss Michael Hess zur erstmaligen 30:31-Führung einnetzte, lag die Sensation förmlich in der Luft. Da Crissier es nicht schaffte, den nachfolgenden Angriff im Tor unterzubringen, kriegten wir noch 35 Sekunden Angriffszeit um den Sieg zu sichern. Der Abschluss von Régis Laville verfehlte aber sein Ziel und eröffnete dem Heimteam eine letzte Gegenstosschance. Der lange Pass des Torhüters flog aber ins Nirgendwo und unter riesigem Jubel feierten wir die allerletzten Spielsekunden ab!
 
Ein unerwarteter, ein grosser Sieg! Ein Produkt des Kampfes, des Willens, der Taktik. Eine Leistung, auf welcher jeder Spieler stolz sein kann! Die mittlerweile auf vier Siege angewachsene Serie soll auch nächsten Samstag gegen den TV Birsfelden III weitergeführt werden.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller; Balmer (4), Hess Michael (7), Hess Reto (4), Laville (8), Marti (2), Stucki (2), Thieu (4)


Sieg gegen Handball Jegenstorf


BSV Bern Muri 3 –Handball Jegenstorf  36:34 (16:19
)
 
Mit einer markanten Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit dreht der BSV Bern Muri 3 das Spiel und gewinnt gegen Handball Jegenstorf mit 36:34.
 
Mit Handball Jegenstorf wartete ein schwieriger Heimspielgegner auf uns. In den vergangenen Jahren waren das immer sehr knappe und kämpferische Angelegenheiten. In Jegenstorf konnten wir zwar in der Meisterschaft einen Punkt entreissen, mussten uns aber im Viertelfinale des Regionalcups vorführen lassen. Das durfte (und sollte) heute nicht passieren!
 
Die Jegenstorfer legten den deutlich besseren Start hin. Sie kämpften in der Defensive generös und mit grossem Einsatz und vorne warf Spielmacher Hubacher Tore nach Belieben und fand auf jede Deckungsvariante eine passende Antwort. Es war nur unserer vernünftig funktionierenden Offensive zu verdanken, nicht schon in der ersten Halbzeit vorentscheidend in Rückstand geraten zu sein. So konnte der Schaden mit einem 16:19-Pausenrückstand eingedämmt werden, was für die zweite Halbzeit alles offen liess.
 
Nach der Pause kamen wir wie verwandelt aus der Kabine. Die Deckung machte die Mitte besser dicht, was es jetzt Bruno Gfeller im Tor ermöglichte, mehr Schüsse zu entschärfen. Da sich bei einigen Gästen erste physische Defizite bemerkbar machten, konnten wir unsere Konterwellen jeweils mit ein bis zwei Mann Überzahl ausführen. Diese Gegenstösse wurden so präzis und leichtfüssig ausgeführt, dass es einem als Gegner schon mal so schwindlig werden konnte um nicht mehr korrekt bis auf Drei zu zählen. So stand es bereits nach 40 Minuten 25:25 und das Spiel konnte von vorne beginnen. Die Jegenstorfer standen sich dann aber mit zwei aufeinanderfolgenden Zeitstrafen, welche wir untypischerweise auch konsequent ausnutzten, selbst im Weg. Der zusätzliche Platz war ein gefundenes Fressen um unter der magistralen Regie von Reto Hess, welcher Jungshooter Régis Laville und Kreisgott Dominique Balmer mustergültig in Szene setzte, die Führung auszubauen. Am Ende stand, aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, ein verdienter 36:34-Heimsieg auf der Anzeigetafel.
 
Ein schöner Sieg nach einer charakterlich einwandfreien Leistung - so darf es gerne weitergehen! Nächsten Samstag wartet allerding mit dem Auswärtsspiel gegen die Dominatoren von SG Crissier-West 2 eine „Mission impossible“ vor uns. Wir werden aber alles geben um unsere Haut so teuer wie möglich zu verkaufen!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller; Balmer (10), Freiburghaus Lorenz (2), Giovanelli Luca, Hess Michael (5), Hess Reto (7), Kräuchi, Laville (8), Marti (2), Stucki, Thieu (1), Zahnd (1)


Sieg in Thun


SG Steffisburg 2/TV Thun/Wacker – BSV Bern Muri 3  29:35 (14:16
)
 
In einem Match mit Freundschaftsspielcharakter gewann der BSV Bern Muri 3 auswärts gegen die SG Steffisburg 2/TV Thun/Wacker mit 29:35.
 
Nach dem Sieg gegen Uni Bern-Handball sollte auch auswärts gegen die SG Steffisburg 2/TV Thun/Wacker das Punktemaximum eingefahren werden. Obwohl mit einem vollen Kader gegen von Verletzungen geplagte Oberländer angetreten, versprach das Spiel kein Selbstläufer zu werden: zu schwer taten wir uns in der Vergangenheit in der Musterplatzhalle.
 
In der Tat fanden wir zu Beginn massiven Widerstand der Heimmannschaft vor, welche die ersten 20 Minuten fast durchgängig knapp in Führung lag. Obwohl unsere Offensive nahezu nach Belieben zu Toren kam, war es leider wieder unsere Defensive, welche nur sehr schwer auf Touren kam. Obwohl wir sehr genau wussten, dass der Gegner primär über Rückraum Mitte/Links und den Kreisläufer den Abschluss suchen wird, fanden wir keinen Weg dieses Spielmuster  auch zu unterbinden. Erste gegen Ende der ersten Halbzeit vermochten wir ein kleines Polster zum 14:16-Halbzeitstand sichern konnten.
 
Wir nahmen uns in der Pause vor, den ersten Ermüdungserscheinungen der mit nur acht Feldspielern angetretenen Gastgeber, mit hohem Tempo und vielen Wechseln zu begegnen. Diese Taktik ging dann auch auf. Insbesondere der „Konterblitz“ Michael Hess sorgte nun jeweils fast im Alleingang für ein beruhigendes Polster von vier Toren. Fortan liess sich dieser Vorsprung problemlos verwalten und der Match ähnelte eher einem Freundschaftsspiel. Wäre nicht noch eine kleine Begegnung zwischen Régis Laville und dem gegnerischen Kreisläufer gewesen, welche den Régis noch zu ein paar Zusatztoren motivierte und die Bank zu launigen Sprüchen verhalf, wäre die zweite Halbzeit recht ereignislos verlaufen. So lautet der Spielstand nach 60 Minuten verdient 29:35 für uns.
 
Zwei Siege gegen hinter uns platzierte Gegner geben erst einmal Luft und Sicherheit. Die nächste Aufgabe in zwei Wochen wird dann mit Handball Jegenstorf wieder einiges härter. Aber gegen diese Mannschaft haben wir ja noch eine Scharte aus den Viertelfinals des Regionalcups auszuwetzen.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank, Gfeller; Andersson, Balmer (4), Freiburghaus Lorenz, Hess Michael (8), Hess Reto (7), Laville (5), Marti (3), Meichle (1), Stämpfli (2), Steiger (1), Thieu (1), Zahnd (3)


Offensivfeuerwerk gegen uni bern Handball


BSV Bern Muri 3 – Uni Bern-Handball  42:27 (23:14
)
 
Im Heimspiel gegen Uni Bern-Handball gelingt dem BSV Bern Muri 3 ein 42:27-Pflichtsieg mit ansprechender Offensivleistung.
 
Nach zuletzt zwei Niederlagen mit je einem Tor Unterschied war gegen Uni Bern-Handball ein Heimsieg Pflicht! Obwohl die Trainingsmöglichkeiten unter der Woche arg eingeschränkt waren, versprach ein volles Kader eine ansprechende Leistung.
 
Von Beginn an zeigten wir, wer hier Herr im Haus ist und lagen sofort mit zwei bis drei Toren in Front. Offensiv lief alles wie geschmiert: die wenig gefestigte Defensive der Gäste erlaubte uns Tore nach Belieben und aus allen Positionen zu erzielen. Insbesondere Spieler mit Langzeitabsenzen wie Sven Andersson und Luca Giovanelli reihten sich dabei nahtlos in die Mannschaft ein. Leider war aber auch unsere Defensive nicht auf der Höhe und liess sich immer wieder von Schlenzern oder Kreiszuspielen übertölpeln. Die Gäste blieben so im Spiel und nach 20 Minuten waren sie mit einem 12:10-Rückstand immer noch dran. In den letzten zehn Minuten vor der Pause gelang uns aber nochmals eine klare Steigerung welche wir zum vorentscheidenden 23:14-Halbzeitstand nutzten.
 
Die zweite Halbzeit war dann ein Schaulaufen bei dem sich (fast) alle Spieler in die Torschützenliste aufnehmen lassen konnten. Den Gästen gelang es wieder,  knapp 20 Minuten den Schaden mit einem Rückstand von zehn Toren  zu begrenzen. In den letzten zehn Spielminuten konnten wir aber noch etliche Tempogegenstösse erfolgreich abschliessen. Dies führte zu einem auch in dieser Höhe verdienten 42:27-Heimsieg.
 
Vorne hui, hinten pfui: ein guter Lohn für eine mittelmässige Leistung. Was dieser Sieg wert ist werden wir aber erst am nächsten Samstag beim Auswärtsspiel in Steffisburg sehen. Zwei Punkte wären auch dort sehr willkommen.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Andersson (2), Balmer (2), Freiburghaus Lorenz (2), Giovanelli (2), Hess Michael, Hess Reto (10), Kräuchi (2), Laville (8), Marti (2), Steiger (3), Stucki (3), Zahnd (6)


Déjà-vu beim BSV Bern Muri 3


TV Länggasse Bern 1 – BSV Bern Muri 3  29:28 (15:14
)
 
Déjà vu beim BSV Bern Muri 3: innert Wochenfrist geht das zweite Spiel mit nur einem Tor Unterschied verloren – diesmal mit 29:28 gegen den TV Länggasse Bern 1.
 
Ohne die erkrankten Sebastian Steiger und Lukas Stämpfli aber mit den angeschlagenen Jomei Stucki und Renato Zahnd sah das Kader gegen den TV Länggasse Bern 1 recht übersichtlich aus. Trotzdem wollten wir mit einer Bestätigung der (trotz Niederlage) guten Leistung gegen die SG Biberist aktiv anstreben.
 
Beide Mannschaften bemühten sich mit spielerischen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Besonders effektiv gelang dies dem Heimteam über die rechte Seite. Zwar ging das auch teilweise mit Schrittfehlern und Stürmerfouls einher, dieses pfiffen die Schiedsrichter aber während der gesamten Spielzeit nur ein einziges Mal. So mühten wir uns wie immer an den Umständen und konnten das Spiel wenigstens offen gestalten. Nach und nach kriegten wir den Gegner aber besser in den Griff und lagen nach Spielhälfte immer um ein Tor voraus. Kurz vor der Pause kassierten die Längässler zwei Zweiminutenstrafen hintereinander. Doch statt unsere schöne 11:13-Führung auszubauen drehten die Gastgeber das Spiel und gingen mit 15:14 in die Pause.
 
Das Heimteam setzte unmittelbar nach der Pause mit einem 4:0-Durchmarsch gleich eine Duftmarke. Wir gaben aber nicht auf und holten bis zur 40. Minute und dem 19:19-Zwischenstand Tor um Tor auf. Bis zwei Minuten vor Spielschluss entwickelte sich nun ein Kampfspiel in dem wir leider einmal mehr zu sorglos mit unseren Chancen umgingen und sowohl Gegenstösse als auch zwei Siebenmeter verschossen. Als wäre das nicht schlimm genug, griffen nun noch die Unparteiischen aktiv ins Geschehen ein: bei einer gerechtfertigten Zweiminutenstrafe gegen uns, schickten sie den falschen Spieler auf die Bank und verweigerten im direkten Gegenangriff zweimal klarste Zeitstrafen. So gelang es dem Heimteam den vielumjubelten aber glücklichen 29:28-Sieg über die Zeit zu bringen.
 
Zwei Spiele, zweimal unglücklich mit einem Tor verloren. Dazu der Absturz auf den achten Tabellenrang (nach Verlustpunkten sogar noch tiefer!). Die Meisterschaftspause bis zum nächsten Spiel gegen Uni-Bern Handball kommt gerade rechtzeitig.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Hauser, Korbel; Badertscher (1), Balmer (4), Hess Michael (6), Hess Reto (7), Laville (4), Marti (1), Stucki, Thieu (3), Zahnd (3).


Knappe Niederlage gegen Biberist


BSV Bern Muri 3 – SG Biberist aktiv  23:24 (12:12
)
 
Schlechte Belohnung für ein gutes und attraktives Spiel: der BSV Bern Muri 3 verliert nach grossem Kampf gegen die SG Biberist aktiv mit 24:23 und ist im neuen Jahr noch sieglos.
 
Nach der deutlichen Niederlage in den Viertelfinals des Regional-Cups gegen Handball Jegenstorf musste heute eine deutliche Steigerung her um gegen die starke SG Biberist aktiv bestehen zu können.
 
Die ersten 12 Spielminuten liefen ganz nach unserem Geschmack: aggressive und aufmerksame Deckung gepaart mit einer effizienten Offensive führten zu einem sicheren 6:3-Vorsprung. Was dann folgte war ein kompletter Bruch in der Offensive in der wir zwar weiterhin Torchancen kreieren konnten aber während den nächsten 12 Minuten nur ein einziges Tor zustande brachten, was die Gäste nutzten um das Spiel mit 7:10 zu drehen. Ein Team Time-Out war nun angebracht um Schlimmeres zu verhindern. Und in der Tat lief es danach deutlich besser. In fulminanten sechs Spielminuten bis zur Pause gelang es, das Spiel wieder mit 12:12 auszugleichen.
 
Die zweite Halbzeit war dann ein spannender Handballkrimi auf bestem Niveau: das Tempo konnte mit vielen Wechseln hoch gehalten werden und beide Mannschaften kämpften verbissen und jederzeit im Gleichschritt. Drei Minuten vor Schluss stand das Spiel mit 21:21 auf Messers Schneide. Ein Team Time-Out sollte nochmals etwas Kraft geben und die Konzentration schärfen. Leider war das Gegenteil der Fall: ein unnötiger Ballverlust sowie ein ungenauer Abschluss, welche die Gäste beide mit Tempogegenstössen zu Toren nutzten, liessen den Sieg in weite Ferne rücken. Die Biberister kämpften nun aber mit den eigenen Nerven und handelten sich eine Zweiminutenstrafe ein, welche wir zum Anschlusstor ausnutzen konnten. Fünf Sekunden vor Schluss ergab sich nochmals die Chance mittels eines Freiwurfs vor dem Tor der Gäste, wenigstens das hochverdiente Unentschieden zu realisieren. David Thieu, welcher als siebter Feldspieler für den Torhüter aufs Feld kam, vergab in der Schlusssekunde freistehend aus sechs Metern und besiegelte so die unglückliche 23:24-Niederlage.
 
Viel Aufwand für wenig Ertrag – und so kommt es, dass nicht die bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Insgesamt darf man aber mit der deutlichen Steigerung, insbesondere in der Defensive, zufrieden sein. Ein gutes Zeichen für den nächsten Speil in der harzfreien Tscharnerguthalle gegen den TV Länggasse.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank, Gfeller; Badertscher (2), Balmer (8), Freiburghaus Lorenz, Hess Reto (4), Kräuchi (1), Laville (3), Marti (1), Stämpfli (1), Steiger, Stucki (1), Thieu, Zahnd (2).


Niederlage zum Jahresauftakt


Handball Jegenstorf – BSV Bern Muri 3  34:23 (16:12
)
 
Schlechter Start ins neue Jahr: nach einer ungenügenden Leistung verliert der BSV Bern Muri 3 gegen Handball Jegenstorf diskussionslos mit 34:23 und scheidet in den 1/4-Finals des Regional-Cups aus.
 
Das neue Jahr startete mit dem dritten Auswärtsspiel im diesjährigen Regional-Cup gegen Handball Jegenstorf. Komplett angetreten erwarteten wir ein hartes und enges Spiel gegen einen Gegner, der uns in der Vergangenheit immer vor einige Probleme stellte.
 
Jegenstorf zeigte von Beginn an wer Herr im Haus ist und übernahm das Spieldiktat. Immer wieder gelang es dem Heimteam in der Anfangsphase einfache Tore aus dem Rückraum zu erzielen oder mittels guten Kreiszuspielen zum Erfolg zu kommen. Da wir im Angriff eher sorglos mit unseren Chancen umgingen, pendelte sich der Rückstand bei vier Toren ein. Ab Mitte der ersten Halbzeit, begleitet von einigen Wechseln, nahmen wir nun unsererseits Fahrt auf und konnten in der 26 Minute den Anschlusstreffer erzielen. Drei schwache Minuten nutzten aber die Platzherren mit einem Zwischenspurt zum 16:12-Pausenstand.
 
Ein Grossteil der zweiten Hälfte erinnerte dann an die schlechte Startviertelstunde: eine fehleranfällige und wenig aufmerksame Deckung sowie ein wenig druckvoller Angriff mit vielen ungenauen Abschlüssen waren an diesem Abend nicht gut genug, um die Jegenstorfer auch nur annähernd zu fordern. In der Mitte der zweiten Halbzeit pendelte sich der Rückstand bei zehn Toren ein und der Schlussstand von 34:23 zeigten die Stärkeverhältnisse deutlich wieder. Erwähnenswert bleibt das Comeback von Philippe Frank im Tor nach langer Verletzungspause und die Knieverletzung von David Freiburghaus. Gute Besserung!
 
Das dritte Auswärtsspiel im Regional-Cup war eines zuviel. Natürlich hat bei acht (!) Pfostenschüssen, verschossenen Gegenstössen und Siebenmetern, Abprallern welche alle zum Gegner gingen sowie nicht wenigen Schiedsrichterpfiffen auch das Glück gefehlt. Wir haben aber zu wenig dafür getan, dieses Glück auch auf unsere Seite zu zwingen. Das muss sich am Samstag in der Meisterschaft gegen die SG Biberist aktiv wieder massiv ändern, wenn wir dieses Spiel erfolgreich bestreiten wollen.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Frank, Gfeller; Balmer (4), Freiburghaus David (2), Freiburghaus Lorenz, Hess Michael, Hess Reto (5), Kräuchi (1), Laville (3), Stämpfli (3), Steiger (2), Stucki, Thieu, Zahnd (3)


Souveräner Sieg zum Jahresabschluss


Dem BSV Bern Muri 3 gelingt mit einem 33:27-Heimsieg die Meisterschaftsrevanche gegen den Club 72 Köniz und verbringt den Jahreswechsel auf dem fünften Tabellenplatz.

 
Nach den letzten Erfolgen sollte nun im letzten Spiel des Jahres noch ein Heimsieg gegen den Club 72 Köniz her. Ein Gegner, der uns in der ersten Meisterschaftsrunde noch besiegen konnte aber vor knapp zwei Wochen im Regionalcup deutlich bezwungen wurde. Welches Gesicht würden die Könizer heute zeigen?
 
Die erste Halbzeit war wieder einmal das gewohnte Auf und Ab. Nach 15 ausgeglichenen Minuten mit einer recht beständigen 2-Tore-Führung, reichten fünf schlechte Minuten um gegen die Gäste mit 10:11 im Hintertreffen zu liegen. Darauf folgte jedoch wieder ein toller Zwischenspurt welcher mit einer 14:12-Halbzeitführung belohnt wurde.
 
Die Devise für die zweite Halbzeit war klar: weiterhin defensiv sehr solid stehen und mit zunehmender Spieldauer den Gegner mit Tempogegenstössen zermürben. Aber auch die Gäste besannen sich auf den Kampf und liessen ein rasches Wegziehen nicht zu. Als die Könizer nun auch noch auf eine offensive Deckung umstellten stand das Spiel kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit auf Messers Schneide. Unter Führung des Aggressiv-Leaders David Thieu und dem wieselflinken Michael Hess fanden wir aber auch darauf eine Antwort und konnten nun endlich eine beruhigendes 5-Tore-Polster herausspielen welches wir bis Spielende zu einen verdienten 33:27-Heimsieg verwalten konnten.
 
Mit dem dritten Sieg in Folge und der Wahrung der Ungeschlagenheit in der Gümliger Mooshalle im Kalenderjahr 2016 endet eine durchwachsene Vorrunde welche wir auf dem fünften Tabellenplatz abschliessen. Diese Position zu halten und im Regionalcup weiterhin eine gute Rolle zu spielen, müssen nun die Ziele im Frühjahr 2017 sein. Aber bis dahin wünschen wir allen Spielern und Ihren Familien eine schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Badertscher (1), Balmer (3), Freiburghaus David (1), Freiburghaus Lorenz, Hess Michael (6), Hess Reto (5), Kräuchi, Laville (3), Stämpfli (5), Stucki (1), Thieu (6), Zahnd (2).


Zurück auf der Siegesstrasse


Der BSV Bern Muri 3 konnte den Schwung aus dem Erfolg im Regionalcup mitnehmen und bezwang in einem hart umkämpften aber jederzeit fairen Spiel den TV Zofingen 1 mit 26:19.

 
Das lange überfällige Erfolgserlebnis hinter uns, stand uns heute mit dem TV Zofingen 1 ein Gegner mit klingendem Namen und grosser Vergangenheit sowie dem Ruf, über eine extrem harte Verteidigung zu verfügen, gegenüber. Da wir, im Gegensatz zum Dienstag nur mit neun Feldspielern antreten konnten, war ein enges und kräfteraubendes Spiel absehbar.
 
Da es sich um das erste Aufeinandertreffen handelte, tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig beim jeweilig unbekannten Gegner vor. Entsprechend wenige Tore vielen in der Anfangsphase. Wir experimentierten mit einer 5:1- und 6:0-Deckung um zu sehen, welches die richtige Lösung für diesen Gegner darstellte. Nach einigen Nachjustierungen stand nun die Deckung um Sebastian Steiger felsenfest und der gut aufgelegte Bruno Gfeller im Tor hielt seinen Kasten weitgehend sauber. Da die Verteidigung der Innerschweizer ihrem Ruf durchaus gerecht wurde, fiel uns das Toreschiessen nicht ganz so leicht. Insbesondere Dominique Balmer am Kreis hatte einen recht aufreibenden Abend und mühte sich nach Kräften ab. So fielen unsere Tore vorab durch Weitschüsse von Reto Hess und Régis Laville über den eher kleingewachsenen Mittelblock. Nach 20 Minuten spielten wir eine 2-Tore-Führung heraus, welche aber aufgrund einer leider wieder einmal ungenügenden Chancenauswertung, partout nicht wachsen wollte. Erst zur Pause konnten wir den Spielstand auf ein einigermassen beruhigendes Skore von 12:8 ausbauen.
 
In der Pause sah die Mannschaft bereits leicht gezeichnet aus: Kräfte sparen im Angriff war die Devise im Wissen darum, diese Intensität nicht über die volle Distanz gehen zu können. Die ersten zehn Minuten gerieten perfekt und wir erhöhten in dieser Phase auf 19:11 – auch gegen einen starken Gegner eigentlich eine Vorentscheidung. Es war hier vor allem Michael Hess, der mächtig aufdrehte und aus allen Positionen herrliche Tore warf – elf waren es am Schluss! Kräftebedingt und nach einigen unglücklichen Wechseln brachen wir etwas ein und liessen die Zentralschweizer wieder auf vier Tore herankommen. Ein Team Time-Out, die Korrektur der Wechsel zur erfolgreichen Formation der ersten Hälfte und schon nahm das Spiel den gewohnten Lauf. Bis zum Schlusspfiff der unauffälligen (und somit guten) Schiedsrichtern stand es dann wieder 26:19.    
 
Ein grosser, hart umkämpfter Sieg gegen einen guten, ebenfalls hart kämpfenden und, nicht zuletzt, sympathischen Gegner, geleitet von Schiedsrichtern welche ein solches Spiel auch zuliessen – so macht Handball richtig Spass! Das letzte Spiel in diesem Jahr findet nächsten Samstag gegen den Club 72 Köniz statt. Ein Gegner, gegen den wir in der Meisterschaft noch eine Rechnung offen haben! Wir werden alles dafür geben, unsere Ungeschlagenheit in der Mooshalle zu bewahren.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Badertscher, Balmer (2), Freiburghaus Lorenz (2), Giovanelli Luca, Hess Michael (11), Hess Reto (4), Laville (4), Stämpfli (2), Steiger (1).


Spektakulärer Cupsieg


Club 72 Köniz – BSV Bern Muri 3  26:41 (15:20
)
 
Dem BSV Bern Muri 3 gelingt mit einem spektakulären 26:41-Auswärtssieg gegen den Club 72 Köniz ein veritabler Befreiungsschlag und steht damit in den 1/4-Finals des Regional-Cups.
 
Da in der Meisterschaft der Anschluss an die Spitzengruppe mit nur einem Punktgewinn aus den letzten fünf Spielen sehr schwierig wird, bleibt nur der Regionalcup um die Saison in ein positives Richt zu rücken – auch wenn wir aufgrund einer unverständlichen Auslosung im ganzen Wettbewerb ausschliesslich auswärts anzutreten haben. Erstmals (fast) komplett angetreten waren wir zuversichtlich, uns mit einer kompakten, kämpferischen Mannschaftsleistung aus der Krise zu spielen.
 
Der Start verlief (noch) ausgeglichen: die Könizer hielten gut mit und forderten unserer gut stehenden Defensive einiges ab. Trotzdem lagen wir ab Beginn leicht in Front und konnten den Vorsprung mit einem kleinen offensiven Zwischenspurt um die 20. Minute auf 10:14 erhöhen. Der Heimtrainer sah nun die Zeit für ein Team Time-Out gekommen um Schlimmeres zu verhindern. Obwohl sich die Könizer wieder fingen, lagen wir nach einer sehr schönen Offensivleistung zur Pause mit 15:20 in Front.

Die erste Halbzeit war gut, die zweite wurde aber noch besser! Aufgrund der häufigen Spielerwechsel konnten wir das Tempo unvermindert hoch halten, was dem Heimteam sichtlich Mühe bereitete. Was aufs Tor kam, war eine sichere Beute des reflexschnellen Jörn Korbel und in der Offensive setzten sich Reto Hess und Régis Laville kraftvoll und dynamisch in Szene. In der 40. Minute war mit dem Spielstand von 15:26 bereits die Vorentscheidung gefallen. Das letzte Spieldrittel bot allen Spielern die Gelegenheit, sich noch das eine oder andere Mal in Szene zu setzen. Der Schlussstand von 26:41, verbunden mit der Qualifikation zu den 1/4-Finals des Regionalcups, war zwar etwas gar hoch, entsprach aber den gezeigten Leistungen.
 
Der einzige Wehrmutstropfen an diesem ansonsten durch und durch erfreulichen Abend war die Fussverletzung von Thomas Marti. Gute Besserung! Der erste Schritt ist gemacht, der zweite muss gleich folgen: am Samstag ist der starke TV Zofingen 1 im Moos zu Gast. Wollen wir nicht in Abstiegsgefahr geraten ist ein Heimsieg Pflicht!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Balmer (2), Freiburghaus David, Freiburghaus Lorenz (2), Hess Michael (3), Hess Reto (12), Kräuchi (4), Laville (7), Marti (1), Stämpfli (3), Steiger (2), Stucki (1), Thieu (4).


2. Liga in der Krise


HV Langenthal – BSV Bern Muri 3  27:21 (13:14
)
 
Der BSV Bern Muri 3 steckt in der Krise. Die 27:21-Auswärtsniederlage gegen den HV Langenthal bedeutet die vierte Niederlage in Serie und der Rutsch Richtung unteres Tabellendrittel.
 
Nach den ungenügenden Defensivleistungen der letzten beiden Spielen war speziell in der Deckung eine massive Steigerung notwendig. Die Offensive sollte sich von selbst erledigen – eine Fehleinschätzung!
 
Der Start verlief nach Mass: die Defensive stand gut, unterband mit grossem Kampf die gefährliche Achse Rückraum – Kreisläufer des Gegners und ein aufmerksamer Jörn Korbel im Tor hielt fehlerfrei. Die Offensive lief wie am Schnürchen und man konnte es sich immer noch leisten, klarste Chancen zu verwerfen. Fünf Minuten vor der Pause stand es 11:14 und es sah nach einem erfreulichen Sonntagnachmittag aus. Ein paar unnötige Ballverluste und einem in die Hose gegangenen Taktikschachzug des Coaches später stand es zur Pause 13:14 – deutlich zu wenig Ertrag für die gute Leistung!
 
Nach der Pause ging es leider im gleichen Trott weiter: mit einigen ungenauen Abschlüssen bauten wir den gegnerischen Torhüter auf, der sich anschliessend zu ganz grosser Form steigerte und die klarsten und besten Torchancen reihenweise mirakulös entschärfte. Da sich die Langenthaler Offensive keine solche Blösse gab, drehte sich das Spiel bereits in der 35. Minute und das Heimteam zog stetig davon. Da uns in den ersten 20 Spielminuten der zweiten Halbzeit nur zwei (!) Tore gelangen, war das Spiel mit 23:16 natürlich gelaufen. Ein kleines Aufbäumen in den letzten zehn Minuten nutzten wir zu einer kleinen Resultatkosmetik aber mehr als eine 27:21-Niederlage war nicht mehr drin.
 
Nach dem Spiel machte sich eine gewisse Ratlosigkeit breit: was jahrelang richtig war und wie von selbst funktionierte, läuft jetzt gehörig schief. Um den Jahreswechsel nicht in der Abstiegszone zu verbringen ist eine deutliche Reaktion nötig. Zeit auszuruhen bleibt jedoch nicht: bereits am Dienstag spielen wir in den Achtelfinals des Regionalcups (wie immer auswärts) gegen den Club 72 Köniz.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Korbel; Badertscher (1), Balmer (3), Freiburghaus David (1), Freiburghaus Lorenz, Hess Michael (3), Hess Reto (5), Kräuchi, Laville (3), Stämpfli (3), Thieu (2).


Schwache Defensivleistung führt zur Niederlage


BSV Bern Muri 3 – HG Bödeli  33:36 (16:18
)
 
Nach einer ungenügenden Defensivleistung verliert der BSV Bern Muri zuhause gegen die HG Bödeli mit 33:36.
 
Nach den letzten beiden Niederlagen sollte gegen die nicht zu unterschätzende HG Bödeli wieder einmal dringend benötigte Punkte eingefahren werden.
 
Der Start gelang sinnbildlich für unsere momentane Verfassung: bereits nach 30 Sekunden war für Régis Laville das Spiel mit einem ausgerenkten Finger zu Ende. Gute Besserung! Obwohl sich die Mannschaft, was Wille und Einsatzbereitschaft angeht, gegenüber dem letzten Auswärtsspiel stark verbessert zeigte und auch offensiv nur wenige Wünsche offen liess, so wurde doch unsere momentane Schwäche von den Gästen schonungslos offengelegt: die Abwehr! Obwohl stark im eins gegen eins, liess die Deckung an Kompaktheit und Konsequenz zu wünschen übrig und erlaubte es den Hinterspielern der Oberländer regelmässig zu wuchtigen Abschlüssen aus neun Metern zu kommen. So ging es mit 16:18 in die Pause – noch war nichts verloren!
 
Mit mächtig Schwung aus der Kabine gekommen, glichen wir das Spiel in wenigen Minuten aus. Vor allem Reto Hess drehte jetzt mächtig auf. Am Spiel änderte sich aber nicht viel: Bödeli legte vor, wir zogen nach. Auch die Probleme in der Abwehr blieben dieselben und auch eine Umstellung auf eine offensivere Deckung brachte keine spürbare Verbesserung. In den letzten zehn Minuten gingen wir offensiv zu viel Risiken ein welche zu vermeidbaren Ballverlusten führten, welche die Gäste mit Tempogegenstössen zur 33:36-Siegsicherung nutzten.
 
Auch wenn sich die Mannschaft gegenüber dem Auswärtsspiel in Birsfelden deutlich verbessert zeigte, so ist mit der Defensive in dieser Verfassung keinen Blumentopf zu gewinnen. Wer zuhause 36 Tore kassiert darf nicht ernsthaft auf einen Punktgewinn hoffen. Dies muss sich im nächsten Auswärtsspiel gegen den HV Langenthal drastisch ändern, will man dieses Spiel erfolgreich gestalten.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Badertscher (6), Balmer (7), Freiburghaus David, Hess Michael (3), Hess Reto (10), Kräuchi, Laville, Marti (3), Stämpfli (2), Stucki, Thieu (2)


BSV unterliegt Birsfelden III


TV Birsfelden III – BSV Bern Muri 3 32:31 (13:15
)
 
Der BSV Bern Muri 3 verliert auswärts gegen den TV Birsfelden III nach einer ungenügenden Leistung völlig unnötig mit 32:31.
 
Nach dem letzten harten Spiel gegen die souveräne SG Crissier-West 2 stand nun mit dem TV Birsfelden III ein Gegner auf dem Programm der mehr als nur auf Augenhöhe lag. Mit einer vernünftigen Leistung lagen hier Punkte in Griffnähe. Es sollte überraschend anders kommen.
 
Die erste Halbzeit ist rasch erzählt: wir erhielten deutlich zu viele billige Tore durch die Mitte vor dem bedauernswerten Jörn Korbel, der einen rabenschwarzen Tag erwischte. Noch war das zu verkraften, da die Offensive, trotz einigen vergebenen hochkarätigen Torchancen, grundsätzlich gut aufgelegt war. Das Pausenresultat von 13:15 war verdient aber eben in der Differenz deutlich zu knapp ausgefallen.
 
Nach der Pause gelang es dem Heimteam das Spiel bereits nach vier Minuten auszugleichen. Ab der 40. Minute kippte es dann ganz langsam zu Gunsten der Birsfeldener welche mit 20:19 die Führung an sich rissen. Es gelang uns zwar immer wieder auszugleichen aber eben nicht mehr vorzulegen. So kam es wie es (leider) kommen musste: unser Ausgleich 40 Sekunden vor Schluss war nicht von Dauer. Fünf Sekunden vor Schluss wurde eine ungeschickte Abwehraktion mit einem Siebenmeter geahndet, welchen das Heimteam mit dem Schlusspfiff unter grossem Jubel zum 32:31-Siegtreffer verwertete.
 
Mit einer ungenügenden Leistung wurde völlig unnötig und enttäuschend ein Spiel verloren, welches niemals hätte verloren gehen dürfen und uns in der Tabelle entscheidend zurückbindet. Es ist zu hoffen, dass die Emotionen nach Spielschluss im nächsten Spiel gegen die HG Bödeli in positive Energie umgewandelt werden können.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Korbel; Balmer (5), Freiburghaus Lorenz, Giovanelli Luca (1), Hess Michael (2), Hess Reto (6), Kräuchi (2), Laville (6), Marti (2), Stämpfli (3), Thieu (1), Zahnd (3).


BSV mit Niederlage gegen SG Crissier-West


Der BSV Bern Muri 3 unterliegt zuhause gegen den souveränen und verlustpunktlosen Tabellenführer SG Crissier-West 2 nach einer ansprechenden aber inkonstanten Leistung mit 25:29.

 
Mit der SG Crissier-West 2 kam der souveräne Tabellenführer nach Bern zu Gast: sieben Siege aus sieben Partien sprechen eine deutliche Sprache! Da wir aber personell so komplett wie noch selten diese Saison antreten konnten, machten wir uns berechtigte Hoffnungen auf eine Überraschung.
 
Wir fanden gleich von Anfang an gut in die Partie und lagen von Beginn weg in Front. Die Gäste fanden (noch) kein Rezept gegen unsere stark kämpfende Deckung und den gut aufspielenden Torhüter Gfeller. Im Angriff sorgte vor allem der schussgewaltige Joel Badertscher und der trickreiche Dominique Balmer dafür, dass wir nach 20 Minuten zu Recht mit 8:4 führten und die Westschweizer zu einem Team Time-Out greifen mussten. Dieses wirkte allerdings eindrücklich: nach nur vier Minuten (!) glichen die Gäste das Spiel zum 8:8 aus. Nach einem Team Time-Out unsererseits legten wir nochmals deutlich zu und nahmen einen verdienten 12:9-Vorsprung mit in die Pause.
 
In der Garderobe liess man die erste Halbzeit nochmals Revue passieren und war sich sicher, dass mit dieser Leistung die Punkte in Bern bleiben. Die Gäste kamen allerdings sehr fokussiert aus der Kabine. Ihre Deckung agierte nochmals deutlich aufsässiger und offensiver was unseren Rückraumspielern gar nicht behagte. Zudem verlagerte sich ihre Offensive weg vom Spielmacher auf Rückraum Mitte zum Bomber auf Rückraum links welcher uns lange Zeit vor unlösbare Probleme stellte. So schmolz unser Vorsprung dahin und in der 41. Minute egalisierten die Westschweizer auf 17:17. Sichtlich nervös schlichen sich nun noch mehr Fehler in unser Angriffsspiel, welche sich in Ballverlusten, überhasteten Abschlüssen und dem Scheitern am nun starken Gästetorwart manifestierten. Die Gäste nutzten unsere Schwächen gnadenlos mit Tempogegenstössen aus und erhöhten so das Skore vorentscheidend. Auch eine Manndeckung auf Ihren besten Werfer vermochte das Ruder nicht mehr umzudrehen und so gewann nicht zwingend die bessere aber die deutlich konstantere Mannschaft aus Crissier mit 25:29. 
 
20 herausragende, 25 gute und eben auch 15 schlechte Minuten waren an diesem Tag nicht gut genug um einen konstant guten Tabellenführer zu bezwingen. Allerdings haben wir diesen über weite Strecken massiv gefordert. Dies gibt Hoffnung für das nächste Auswärtsspiel in Birsfelden.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller; Badertscher (7), Balmer (4), Freiburghaus David (1), Hess Reto (4), Kräuchi, Laville (3), Marti (2), Stämpfli (3), Steiger (1), Stucki, Thieu, Zahnd


BSV muss sich mit einem Unentschieden begnügen


Handball Jegenstorf – BSV Bern Muri 3  28:28 (14:16
)
 
Nach grossem Kampf gibt der BSV Bern Muri 3 gegen Handball Jegenstorf einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand und muss sich mit einem 28:28-Unentschieden begnügen.
 
Nach den letzten Ereignissen in Jegenstorf rechneten wir gegen diesen Gegner, der uns in der Vergangenheit nur selten Punkte mitnehmen liess, mit einem sehr harten Kampf. Entsprechend bereit stiegen wir in dieses Spiel.
 
Von Beginn an war die Partie spannend und hart umkämpft. In den ersten 15 Minuten bewegten sich beide Mannschaften gleichauf. Während wir erwartungsgemäss Probleme mit dem Zusammenspiel des gegnerischen Rückraum Mitte mit seinem Kreisläufer bekundeten, so gelang es dem Heimteam nicht, unsere Abschlüsse aus dem Rückraum wirkungsvoll zu unterbinden. Ab Mitte der ersten Halbzeit fand dann unsere Defensive ihre Betriebstemperatur und auf dieser Basis, gelang es zwei Tore vorzulegen und diesen Vorsprung mit 14:16 mit in die Pause zu nehmen. Dieser Vorsprung hätte zwingend höher ausfallen müssen, wurden doch kurz vor der Pause klarste Chancen reihenweise vergeben.
 
Nach der Pause deutete wenig auf eine Änderung der Situation hin, im Gegenteil: man hatte Spiel und Gegner weitgehend im Griff und erhöhte den Vorsprung rasch auf drei Tore. Zehn Minuten vor Schluss machte sich aber langsam ein Stottern im Offensivmotor bemerkbar: zu wenig direkt und zu wenig druckvoll wurde nun auf das gegnerische Tor gelaufen und Abschlüsse gesucht, welche den gegnerischen Torhüter nicht wirklich in Bedrängnis brachten. Die so aufgebauten Platzherren witterten nun Morgenluft und holten Tor um Tor auf. In dieser Phase hielt uns Bruno Gfeller mit zwei gehaltenen Siebenmeter im Spiel aber auch er konnte 100 Sekunden vor Spielende den 27:27-Ausgleich nicht verhindern. Dramatik und Hektik nahmen nun Überhand und wenigstens wurde das Spiel nicht komplett aus der Hand gegeben. Es brauchte noch eine sehr gute Parade des Jegenstorfer Torhüters, der nach Ablauf der 60 Minuten den ausgezeichnet gezirkelten direkten Freiwurf von Joel Badertscher noch aus dem Tor zu kratzen vermochte und so das 28:28-Unentschieden festhielt.
 
Ein verlorener Punkt! Wer 45 Minuten lang mit bis zu drei Toren führt und am Ende nur mit einem Unentschieden dasteht, darf sich zu Recht ärgern. Die Art und Weise unseres Auftritts sowie der vorbildliche Kampfgeist in der Abwehr, machen aber grosse Freude – darauf lässt sich aufbauen!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller; Badertscher (6), Balmer (5), Freiburghaus David, Hess Michael (4), Kräuchi (1), Laville (8), Marti (2), Stämpfli (1), Steiger, Stucki, Zahnd (1)


BSV qualifiziert sich für das Cup 1/8-Finale


HBC Münsingen – BSV Bern Muri 3  18:29 (10:15
)
 
Mit einer unspektakulären Leistung qualifiziert sich der BSV Bern Muri 3 beim HBC Münsingen mit einem 18:29-Auswärtssieg für die 1/8-Finals des Regional-Cups.
 
Die 1/16-Finals des Regional-Cups führten uns ins benachbarte Münsingen zum örtlichen HBC aus der dritten Liga. Obwohl recht komplett angetreten war es einmal mehr ein striktes Harzverbot, welches einige Sorgenfalten beim Favoriten aufkommen liess.
 
Das gesamte Spiel verlief dann recht merkwürdig: beide Mannschaften waren stets bemüht Schwung in die Partie zu bekommen, bei der Umsetzung blieb aber viele Stückwerk. Ein Klassenunterschied war zwar nur selten sichtbar aber eben doch genauso vorhanden, dass über die ganzen 60 Minuten mit der Präzision einer Schweizer Uhr der Abstand zu den Hausherren alle zehn Minuten um zwei Tore anwuchs. Während defensiv bestenfalls ordentlich verteidigt wurde, sündigten wir im Abschluss ohne Ende, was aber auch mit den (fehlenden) Hafteigenschaften des Spielgeräts zu tun hatte. So resultierte nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit ein 10:15-Vorsprung zur Pause.
 
Auch in der zweiten Pause plätscherte das Spiel im selben Fahrwasser dahin und hätte nicht Bruno Gfeller im Tor die eine oder andere Glanzparade hingelegt, wären wohl gar keine Emotionen aufgekommen. Das positive am ungefährdeten Vorsprung war, dass alle Spieler viel Einsatzzeit bekamen und sich ebenfalls alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. So bedeutete ein letztlich ungefährdeter 18:29-Auswärtssieg die Qualifikation für die nächste Runde des Regional-Cups.
 
Da beim Cup nur das Resultat zählt, haben wir alles richtig gemacht. Die Art und Weise des Spiels muss sich aber am Samstag gegen Handball Jegenstorf massiv ändern, wenn wir dort bestehen wollen.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Balmer (6), Freiburghaus David (3), Freiburghaus Lorenz (2), Hess Michael (1), Kräuchi (4), Laville (2), Marti (2), Steiger (2), Stucki (2), Thieu (2), Zahnd (2).


Knapper Sieg gegen die SG aus dem Oberland


BSV Bern Muri 3 - SG Steffisburg 2/Wacker Thun 29:27 (16:17)

Dank einer hervorragenden kämpferischen Leistung und einem überragenden Comeback von Régis Laville gewinnt der BSV Bern Muri 3 gegen die SG Steffisburg2/TV Thun/Wacker mit 29:27.

 
Nach den beiden Siegen aus den letzten Partien stand heute mit der SG Steffisburg 2/TV Thun/Wacker ein bekannter aber unbequemer Gegner auf dem Programm. Personell konnten wir wieder einmal kompletter als auch schon antreten. Speziell: Régis Laville stand nach einer schweren Knieverletzung heute zum ersten Mal wieder im Aufgebot eines Ernstkampfs.
 
Wie bisher meistens verschliefen wir auch diesen Start komplett und bereits nach wenigen Minuten stand es 0:4 für die Steffisburger. Um der Offensive neuen Schwung zu verleihen musste Régis Laville bereits nach zehn Minuten sein Comeback geben - und wie er dies tat! Bereits nach zwei Minuten warf er einen Strich in den gegnerischen Winkel welche unserer Offensive beflügelte und Fahrt aufnehmen liess. In der Defensive bekundeten wir aber weiterhin grösste Mühe mit dem Topskorer der Gäste, Simon Achermann, und seinen teilweise unkonventionellen Würfen. Gegen die 20. Minute war dann die Zeit für einen Torhüterwechsel und eine Manndeckung durch Dominique Balmer gekommen. Diese Massnahme zeigte die gewünschte Wirkung und in der 29. Minute gelang es uns das Spiel erstmals auszugleichen. Ein weiterer unschöner Klassiker - ein Gegentor zwei Sekunden vor der Pause - liess uns mit einem 16:17-Rückstand in die Kabine gehen.
 
Nach der Pause fanden wir über den Einsatz und eine harte Deckung endlich zu unserem Spiel. Dennoch liessen sich die Gäste nicht abschütteln und so entstand eine hart umkämpfte Partie auf Messers Schneide welche hin und her wogte auch nach 50 Minuten noch 24:24 unentschieden stand. In den letzten zehn Spielminuten entschieden aber die grösseren Kraftreserven und das ausgeglichenere Kader zu unseren Gunsten und am Ende einer spannenden Partie stand ein nicht unverdienter 29:27-Heimsieg auf der Anzeigetafel.
 
Zwei Punkte auf dem Konto und ein erfolgreiches Comeback: eine erfolgreiche Ausbeute! Nach einem Cup-Abstecher am Dienstag gegen den HBC Münsingen wartet am Samstag mit Handball Jegenstorf aber wieder ein Gegner von ganz anderem Kaliber. Auch dieser Match kann nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung und über eine enorme Kampfbereitschaft gewonnen werden. Wir sind bereit!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Balmer (5), Freiburghaus David, Giovanelli, Hess Michael, Laville (7), Marti (2), Stämpfli (4), Steiger (2), Stucki (2), Thieu (1), Zahnd (6).


Sieg gegen Handball Uni Bern


Uni Bern-Handball – BSV Bern Muri 3  17:24 (9:13
)
 
In einem niveauarmen Spiel gelingt dem BSV Bern Muri 3 auswärts gegen Uni Bern-Handball mit 17:24 der zweite Sieg in Folge.
 
Da aufgrund von vielen Verletzungen und Absenzen nur sechs (!) Feldspieler zur Verfügung standen, waren wir wieder einmal auf Verstärkungen anderer Teams angewiesen. Joel Badertscher, Emilio Kaupert und François Sommer waren aufgeboten, uns gegen Uni Bern-Handball zu unterstützen. Obwohl wir im Spiel gegen den Tabellenletzten sicher zu favorisieren waren, so war das Spiel gegen einen unbekannten Gegner in einer Halle mit striktem Harzverbot doch alles andere als ein Selbstläufer.   
 
Von Beginn weg entwickelte sich das erwartete, enge Spiel: beide Mannschaften taten sich schwer mit den rein natürlichen Hafteigenschaften des Spielgeräts umzugehen. Der Rückraum der Gastgeber fand jedoch immer wieder zu einfach eine Lücke durch unseren Mittelblock, welche er zu leichten Toren nutzen konnte. Auf unserer Seite waren es, neben Sturmtank Renato Zahnd,  mit Dominique Balmer, Martin Kräuchi und Lukas Stämpfli die Flügel- und Kreisspieler, welche am besten mit dem Ball zurechtkamen und erfolgreich sowie teilweise sehenswert abschliessen konnten. In den letzten zehn Spielminuten der ersten Halbzeit gelang es (auch durch eine selten so effizient ausgenutzte 2-Minutenstrafe) uns vom Gegner abzusetzen und einen schönen 9:13-Vorsprung in die Pause mitzunehmen.
 
Gleich nach der Pause konnte dieser Vorsprung auf sieben Tore erhöht werden – eine Differenz, welche wir dann die gesamte zweite Halbzeit halten konnten. Dies erlaubte es alle Spieler einzusetzen, was insbesondere Joel Badertscher zu extrem kampfbetonten Toren sowie François Sommer zu einem Kunstschuss in den Winkel genutzt wurde. Als am Ende der 17:24-Auswärtssieg im Trockenen war, war die Erleichterung über die erfolgreiche Absolvierung dieser heiklen Aufgabe spürbar.
 
Nach zwei Siegen in Folge lässt es sich nun im nächsten Heimspiel gegen die SG Steffisburg/TV Thun/Wacker etwas gelöster angehen. Eine Leistungssteigerung wird aber dennoch nötig sein um auf der Siegesserie zu verlängern.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Badertscher (3), Balmer (4), Freiburghaus David (3), Giovanelli, Kaupert, Kräuchi (4), Sommer (1), Stämpfli (3), Thieu (1), Zahnd (5).


Deutlicher Sieg gegen den TVL   


BSV Bern Muri 3 – TV Länggasse Bern 1  30:17 (11:9
)
 
Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit feiert der BSV Bern Muri 3 gegen den TV Länggasse Bern 1 mit 30:17 den ersten Saisonsieg.
 
Trotz einigen kurzfristigen Absagen und somit nur mit neun Feldspielern angetreten, war das Ziel im ersten Heimspiel gegen den TV Länggasse Bern 1 klar: der erste Sieg musste unbedingt her! 
 
In der extrem zähflüssigen Startphase war davon aber nichts zu sehen: beide Mannschaften taten sich sichtlich schwer und spielten unsicher, drucklos  und voller technischer Fehler. So bewegten sich beide Mannschaften nicht nur niveau- sondern auch resultatmässig im Gleichschritt. Erst in den letzten fünf Minuten gelang es erstmals zwei Tore vorzulegen, was den Pausenstand von 11:9 bedeutete.
 
Nach der Pause nahm das Spiel eine völlig andere Wendung: die Deckung stand sicher, Bruno Gfeller glänzte im Tor mit wichtigen Paraden, die Gegenstösse wurden konsequent zu Ende gespielt und die Flügel erwachten aus dem Dornröschenschlaf und netzten endlich unwiderstehlich ein! Gegen diese geballte Power hatte der Gast (auch nach einem Team Time-Out) nichts entgegenzusetzen und lag nach 45 Minuten deutlich mit 24:11 zurück. In dieser Phase war ein Klassenunterschied ersichtlich und tatsächlich waren die Flügel- und Kreiszuspiele von David Thieu und die 100%-Abschlussquote von Dominique Balmer beeindruckend anzusehen. Das letzte Spielviertel war dann wieder ausgeglichen und die Gäste nutzen die letzten Spielminuten, als nicht mehr ganz so konsequent verteidigt wurde, zur Resultatkorrektur. Dennoch stand am Ende ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 30:17-Heimsieg an der Anzeigetafel.  
 
Wir können es noch! Die Erleichterung nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegesstrasse zurückgekehrt zu sein ist gross. Am nächsten Sonntag wartet nun mit Uni-Bern Handball der Tabellenletzte auf uns. Aufgrund der angespannten Personalsituation und des Harzverbots in der ZSSw-Halle eine heikle Aufgabe.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Hauser; Balmer (8), Hess Reto (5), Kräuchi (1), Marti (4), Meichle, Stämpfli (6), Steiger (2), Thieu (2), Zahnd (2)


Niederlage gegen SG Biberist


SG Biberist - BSV Bern Muri 3 29:27 (17:9)

Fehlstart in die neue Saison: der BSV Bern Muri 3 unterliegt der SG Biberist aktiv knapp mit 29:27 und steht nach zwei Runden noch ohne Punkte da.

 
Leider immer noch nicht ganz komplett, dafür aber mit Joel Badertscher und Dominik Hauser verstärkt, mussten wir gegen die SG Biberist aktiv antreten, welche uns letzte Saison immer alles abverlangt hat. Die knappe Niederlage der Solothurner gegen die SG Crissier-West 2 war uns eine deutliche Warnung.
 
Von Beginn weg übernahmen die Gastgeber das Spieldiktat und lagen ab dem ersten Angriff auch immer in Front. Unsere Deckung kriegte weder die Hinterspieler noch den Kreisläufer des Gegners in den Griff, was diese zu teilweise sehr einfachen Toren ausnutzten. Die merkwürdige Emotionslosigkeit zeigte sich auch im Angriff: zu behäbig und zu wenig druckvoll wurden die Angriffe vorgetragen. So war die gegnerische Deckung, welche sehr hart aber eben auch fair verteidigte und von einem gut aufgelegten Torhüter unterstützt wurden, nicht beizukommen. Der Vorsprung der Biberister wuchs so kontinuierlich an und als sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit Auflösungserscheinungen in unserer Deckung bemerkbar machten, sahen wir uns mit einem vorentscheidenden 17:9-Pausenrückstand konfrontiert.
 
In der Pause wurde die Mannschaft mit Ermahnung an Kampf und ein ehrenhaftes Resultat wachgerüttelt und tatsächlich stand die Deckung fortan deutlich besser und Dominik Hauser konnte sich nun mehrmals auszeichnen und uns damit im Spiel halten. Unter der Führung von Joel Badertscher, der resolut dorthin ging wo es weh tat, nahmen wir nun die Zweikämpfe an und setzten das Heimteam unter Druck. Tor um Tor konnte nun aufgeholt werden und wie beim letzten Spiel, lagen wir zehn Minuten vor Schluss nur noch mit zwei Toren zurück. Die Biberister konnten den Vorsprung, auch wegen einer sehr hart ausgesprochenen 2-Minutenstrafe gegen uns, bis zum Ende verteidigten und siegten insgesamt verdient mit 29:27.
 
Zweites Spiel, zweite Niederlage mit zwei Toren: ein klassischer Fehlstart! Wir stehen beim nächsten Spiel gegen den TV Länggasse Bern bereits gehörig unter Druck um nicht von Beginn an gegen den Abstieg zu spielen!
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Hauser, Korbel; Badertscher (5), Balmer (4), Giovanelli, Hess Michael (3), Kräuchi (2), Marti (5), Stämpfli (1), Stucki, Thieu (2), Zahnd (5)


BSV3 verliert erstes Saisonspiel


Club 72 Köniz – BSV Bern Muri 3  31:29 (14:12)

Trotz einer weitgehend sehr guten kämpferischen Leistung des BSV Bern Muri 3 misslingt der Saisonauftakt in Köniz gegen Club 72 mit 31:29.
 
Wie immer erwarteten wir gegen Club 72 Köniz einen harten Fight. Ohne vier Stammspieler angetreten und auch ohne Daniel Arni, der beim Aufwärmen passen musste, konnten wir trotzdem ein schönes Kader stellen welches den Kampf annahm. Erstmals im Team spielte Neuzugang Jomei Stucki und auch David Freiburghaus gab nach einem Jahr Absenz sein Comeback.
 
Der erwartete Fight wurde dann ab der ersten Minute auch verbissen geführt. Beide Abwehrreihen überzeugten vorab mehr durch Kampf und defensive Geschlossenheit als durch spielerische Kunst. So war es nicht weiter verwunderlich, dass sich in den ersten 22 Minuten keine Mannschaft um mehr als ein Tor absetzen konnte. Ausgerechnet eine 2-Minutenstrafe gegen die Könizer brachte die Wende: nach zwei unnötigen Ballverlusten im Überzahlspiel sowie zwei viel zu frühen Abschlüssen, welche die Gastgeber alle zu Gegenstosstoren nutzten, sahen wir uns plötzlich mit vier Toren im Rückstand. Ein Time-Out brachte die Mannschaft wieder in die Spur und zur Pause konnte auf 14:12 verkürzt werden.
 
Leider fiel die in der ersten Halbzeit so verlässliche Deckung in den ersten Minuten völlig auseinander und so vergrösserte sich der Rückstand bereits vorentscheidend auf sieben Tore. Die Offensive hatte es weiterhin schwer, sich gegen die aufsässig verteidigenden Könizer durchzusetzen – bis auf Renato Zahnd! Der war nun förmlich „on fire“ und schoss aus allen möglichen (und unmöglichen) Lagen unwiderstehlich zehn Tore. Der Abstand konnte so kontinuierlich verringert werden, bis er knapp 10 Minuten vor Schluss wieder auf die zwei Tore geschmolzen war. Es gelang aber den Gastgebern in den Schlussminuten diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen und den etwas glücklichen aber sicher nicht unverdienten 31:29-Sieg sicherzustellen.
 
Vier schlechte Minuten vor der Pause und sechs schlechte Minuten nach der Pause reichten, um trotz einer sehr guten kämpferischen Leistung dieses Spiel unnötig zu verlieren. Das ist sehr ärgerlich aber trotzdem gibt die Leistung Hoffnung für die nächsten Spiele.
 
Beat Jost
 
BSV Bern Muri 3: Gfeller, Korbel; Andersson, Freiburghaus David (1), Freiburghaus Lorenz, Giovanelli, Hess Michael (5), Kräuchi (1), Marti (4), Stämpfli (2), Stucki (1), Thieu (5), Zahnd (10).


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